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Das Fasten
Das Fasten zählt zu den ältesten Methoden der Reinigung und Läuterung.
In vielen Religionen hat das Fasten seinen festen Platz.
Die meisten großen Heiligen haben längere Fastenzeiten durchlaufen.
Von Jesus wird berichtet, dass er 40 Tage in der Wüste gefastet
hat und in seiner Rede zu den Essenern soll er sehr viel positives
über das Fasten gesprochen haben.
Auch die Sufis praktizieren noch heute 40 tägige Fastenzeiten.
Ebenfalls bei den Indianern wird beispielsweise im Rahmen der
Visionssuche 4 Tage lang allein in der Natur gefastet, hier kommt
hinzu, dass auch nichts getrunken wird.
Wer noch nie gefastet hat, wird sich wahrscheinlich
fragen, wie man den aufkommenden Hunger aushalten soll.
Aber in der Regel ist es so, dass wenn die Fastenzeit einmal begonnen
hat und einfach klar ist, dass es jetzt nichts zu essen gibt, der
Hunger keine zentrale Bedeutung mehr hat.
Die Sensibilität des Einzelnen steigt mit jedem Fastentag enorm,
es wird viel mehr wahrgenommen und es kann zu großen und kleinen
Einsichten kommen.
Auch für den Körper ist eine Fastenzeit sehr gut.
Er kann sich von Giftstoffen reinigen und Selbstheilungsprozesse durchlaufen.
Alle sehen nach den Fastenkursen wie neu geboren aus, das heißt:
- frischer, strahlender, schlanker, jünger und vor allem
friedlicher.
Fasten bringt uns in Verbindung mit unserem Inneren Sein.
Spaziergänge und Meditationen in der Natur helfen diesen Prozess zu vertiefen.
Durch die Lage des Seminarhauses im Naturpark haben wir die besten Möglichkeiten, dieses auszunutzen.
Wer es sich wünscht, kann gegen Ende der Fastenzeit auch eine Nacht draußen verbringen.
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